PR in unruhigen Zeiten
Miriam
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Posts by Miriam
Doch kein Stummfilm
Aug 3rd
Für den gedudigsten Interviewpartner der Welt!
Aller guten Dinge sind drei:
Beim ersten Versuch hat die Kamera nicht aufgenommen bzw. ich muss wohl daneben gedrückt haben beim Filmsuchen, denn er war er doch da, aber das half ja leider auch nicht weiter.
Also bin ich umgekehrt und habe nochmals bei Florian geklingelt und wir haben das Interview nochmals aufgenommen.
Zurück im Büro höre ich keinen Ton und stelle fest, dass die Batterien fehlen! Also habe ich Florian eine eMail gesschrieben und um einen neuen Termin gebeten.
Da Florian Humor und Ausdauer hat, bot er mir den darauf folgenden Tag gleicher Ort gleiche Zeit an.
Was lerne ich daraus? Nie den Technik-Check vergessen! Oder besser einen Profi an die Kamera lassen?
Das Making off in Weinheim von diesem Interview
Sure you can
Jul 30th
Kann das Zufall sein? Alles sagen heute “sure you can” zu mir. Erst das TNT-Auto an der Kreutzung vor der Kinderkrippe, das mich mit meinem Radel vorbeikeuchen lässt, dann Marco im Büro als ich danach frage ob ein Thema schon raus kann. Na dann hopp: Sure you can ist also we yes we can aber ohne Kampf, ohne Wahl und ohne Barack. Hat denn TNT schon lange diese Werbung? Oder erst seit DEM Wahlkampf? Oder haben die Barack-Berater von TNT geklaut? Oder von Marco?
Kommentare zur Loveparade und der Like-Button: Nein, das gefällt mir nicht!
Jul 26th
Geht es um schlechte Nachrichten wie das Loveparade-Drama wirkt Facebooks Angebot für Webseiten, die Gefällt-mir-Schaltfläche einzubauen geschmacklos. Das Nachrichtenportal Bild.de hat aus diesem Grunde noch am Sonntag die Facebook Gefällt-mir-Schaltfläche von dem Artikel zur Loveparade verbannt.
Viele kleine, gelbe Zettel bedecken die weiße, weitflächige Wand im Großraumbüro des deutschen Dienstes Your Internet ID. Wer die verschiedenen Handschriften darauf entziffern kann, sieht Stichwörter wie vereinfachte Registrierung, neuer Daumen und Facebook. Das sind Stichwörter für wichtige Aufgaben, die im aktuellen Projekt Sprint erledigt werden müssen. Es ist Sprint-Meeting. Nächste Woche soll die zweite Version der neuen Gefällt-mir-nicht-Schaltfläche gelauncht werden. Matthias, Karina, Dirk und die beiden Christians planen angestrengt ihre knappe Zeit. Im Hintergrund schnurren gemütlich die Rechner.
„Eine Gefällt-mir-nicht-Schaltfläche ist in Arbeit“, hat gerade am Mittwoch in Palo Alto Facebook-Chef Mark Zuckerberg auf Nachfrage der ABC News Nachrichtensprecherin Diane Sawyer bestätigt. Das größte soziale Netzwerk hat nach eigenen Angaben 500 Millionen aktive Nutzer.
Vor vier Monaten startete Facebook seine Gefällt-mir-Schaltfläche. Diese kann auf jeder Webseite eingebaut werden. Facebook-Mitglieder, die sie klicken, erscheinen mit ihrer Meinungsäußerung im Facebook Stream.
„Ich war beeindruckt von der hohen Geschwindigkeit mit der der neue Knopf Kommunikation ermöglichte. Klickt einer meiner Kontakte auf Bild.de I like it an, erscheint dieser Kommentar direkt auf dem iPhone oder im Internet“, begeistert sich Marco Ripanti. Der Chef und Gründer des Dienstes Your Internet ID erklärt seine Idee und lacht: „Nur acht Tage nach dem Launch des Facebook Like-Buttons haben wir Nein gesagt und unseren Dislike-Button heraus gebracht. Allerdings hieß unsere erste Reaktion auf den Facebook-Like-Button zunächst Unlike-Button. Natürlich musste es Dislike-Button heißen. Wir haben den Fehler schnell korrigiert und waren froh, dass ihn uns niemand übel genommen hat.“
Geht es um schlechte Nachrichten wie die Ölpest, die Aschewolke oder die Toten und Verletzten auf der Loveparade, findet Ripanti Facebooks Angebot für Webseiten, nur die Gefällt-mir-Schaltfläche einzubauen geschmacklos.
Ripanti will mit seiner Schaltfläche eine optimal große Verbreitung erreichen. Seine Schaltfläche schreibt die Meinungsäußerung nach Facebook und Twitter und bald auch nach Google Buzz und LinkedIn. „Ich finde, die Internetnutzer dürfen nicht bevormundet werden und sollen selbst entscheiden was sie wo sagen“, unterstreicht Ripanti seine Strategie.
Thomas Huhn ist seit vier Monaten neuer Konzepter bei Your Internet ID und hat letzte Woche in den Niederlanden über eine vereinfachte Registrierung nach geknobelt. Diese muss einmal erfolgen, damit der Klick auf die Schaltfläche funktioniert. „Wir müssen einen eleganten Spagat zeigen, der die Nutzer befriedigt, die alles über Datenschutz wissen möchten und die, die einfach nur schnell und einfach ihren Like in verschiedene Kanäle kommunizieren möchten.“ Huhn hat eine Umfrage unter den Nutzern zur neuen Schaltfläche gemacht. Das Ergebnis war: die Symbole von Twitter und Facebook müssen auf der Schaltfläche hervorstechen. Die Nutzer wollen sofort erkennen, wo ihre Meinungsäußerung erscheint. Außerdem soll die Registrierung noch einfacher und schneller funktionieren. Via Skype und eMail mischt er bei wichtigen Entscheidungen mit, während seine Frau und seine zwei Töchter den Schäferhundwelpen Nelson unterhalten.
Gemeinsam mit Chefentwickler Matthias Pfefferle sitzt Ripanti in seinem Büro und nickt als dieser zu Verstehen gibt, dass hier nochmals ein Profi ans Werk muss. „Der Button ist unser Aushängeschild und deshalb muss erneut ein Profidesigner das Erscheinungsbild optimieren“, erklärt Pfefferle. Die entscheidende Idee hat Ripanti gleich selbst und erklärt: „ Die Daumen auf dem neuen Button sollten an das Open Share Symbol erinnern. Dann haben wir grüne, einprägsame Daumen, die zu Farben und Design von Your Internet ID passen. Schrift und Hintergrundfarbe des Buttons kann dann weiterhin jeder beliebig anpassen.“ Das Open Share Symbol sieht aus wie eine Kugel, die in zwei Händen gehalten wird und symbolisiert die Verbreitung von Inhalten im Internet. Die Gefällt mir-nicht-Schaltfläche unterscheidet sich von Share Schaltflächen durch den vereinfachten Registrierungsprozess.
Designer David Djukic hat noch am Wochenende mit diesen Vorgaben einen neuen Button mit grünen Daumen erarbeitet. Daumen hoch und Daumen runter nebeneinander erinnern an das Share Symbol. Die Symbole von Facebook, Twitter, Google Buzz und Linked In sind darauf klar und deutlich zu erkennen.
Nun ist Ripanti gespannt, wie der neue Button ankommt. Wie er bei seinem Team ankommt und wie bei den Internetnutzern. Ziehen die Nutzer den Facebook Button vor oder möchten sie mit seinem neuen Button unterschiedliche Aussagen auf mehreren Kanälen treffen?
Kann Journalismus ohne Social Media noch gut sein?
Jun 22nd
In Pfeffers PR-Newsletter Nr. 251 lese ich heute:
“Mehr als jeder zweite Journalist setzt mittlerweile bei der redaktionellen Arbeit auf Social Media.
[...]
Journalisten attestieren Social Media eine “hohe” (47 Prozent) oder gar “sehr hohe” Relevanz (acht Prozent) für die redaktionelle Arbeit. Trotzdem ist der Anteil der Skeptiker in den Redaktionen aber immer noch relativ hoch. Ein gutes Drittel schreibt Twitter, Facebook & Co eine “geringe” (32 Prozent) oder sogar “gar keine” (drei Prozent) Relevanz zu. Anders sieht es beim journalistischen Nachwuchs aus. Drei Viertel der Volontäre sagen, dass die sozialen Netzwerke eine “hohe” oder sogar “sehr hohe” Relevanz haben (“hohe” 53 Prozent; “sehr hohe” 20 Prozent).
Ähnlich sieht es erwartungsgemäß bei den Online-Redakteuren aus. Auch hier ist man überdurchschnittlich aufgeschlossen gegenüber Informationen aus dem Web 2.0. Doppelt so viele Web-Journalisten halten im Vergleich zur Gesamtheit die Relevanz von Social Media für “sehr hoch” (16 Prozent). Am meisten setzen die deutschen Journalisten auf YouTube (38 Prozent), knapp dahinter folgen mit je 37 Prozent XING und Facebook. Twitter ist überraschenderweise nicht unter den Top Drei.”
Ich finde diese Ergebnisse überraschend. Ich hätte erwartet, dass mehr Journalisten Social Media in ihre Arbeit einbinden, besonders die Zahlen die Volontäre betreffend wundern mich.
Die Frage nach Relevanz ist ja auch nicht besonders eindeutig gestellt. Ich kann Social Media regelmäßig nutzen (sprich lesen, also konsumieren) und trotzdem meinen, dass das was ich dort lese nicht relevant für meine Arbeit ist. Ich kann Social Media gar nicht kennen und deshalb meinen, dass sie nicht relevant für meine Arbeit ist.
Was die Social Media publizieren ist doch schon mal ein Meinungsklima von online aktiven Bürgern, das Journalisten gratis haben können. Warum sollte das nicht relevant sein? Ich denke eher, dass Journalismus, der Social Media ignoriert peu à peu den Sockel der Vierten Macht im Staat mit denen teilen muss, die Social Media integrieren. Es gibt also vielleicht bald eine geteilte Vierte Macht: Die integrierten Social Media und die peu à peu keiner werdende Teilwelt, die so tut, als gäbe es keine Social Media. Wir wissen ja schon von Pipi Langstrumpf: Wer mächtig ist, muss auch gut sein. Wer gut sein will, darf nicht das Neue ignorieren oder als irrelevant abtun!
Quelle:
Medien-Trendmonitor 2010 – Journalismus in einem neuen Informationszeitalter
durchgeführt von dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor
Knapp 2.700 Journalisten haben sich an der Untersuchung beteiligt.
What a nice, nice job offer!
Jun 21st
KUM at Heidelberg University is looking for an online editor operating social media tools. I like it very much that German Universities start thinking social! Keep it up!
UCP
Jun 21st
Why is it always hard to come to the point when talking about Unique Communication Proposition, UCP [USP for selling sausages]?
Yiid´s UCP is obvious as it should be. But our team at yiid.com needed to slim down hence UCP can be realised.
Not another network but all your social activities at a glance.
Chief Tweeting Officer
May 19th
What Do You Want to Be When You Grow Up?
I’d like to work with twitter and become a Chief Tweeting Officer, CTO!
Chapeau!!
Today the communictaion field of work is growing like crazy and and at the same time becomes more and more specific. Does it realyy make sense to let tweeting officers control (if that is possible at all?) a news service?
Hence they cannot have an eye for the holistic wide field of Social Media.


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